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Ein typischer Tag in Clara 2

Eltern sind eingeladen, sich den Alltag in claras kerni anzuschauen. Wer sich in Clara 2 umschaut, den mag überraschen, wie konzentriert und engagiert sich die Kinder hier nach ihrem Schulalltag einbringen.

Die Kinder kommen den kurzen Weg von der Clara-Grunwald-Schule entlang zum Gebäude clara 2. In den ersten Wochen nach der Einschulung werden die 1. Klässler noch von Erzieherinnen abgeholt. Danach kennen sie den Weg und gehen ihn ohne Begleitung, oft mit älteren Kindern gemeinsam.

Andere Kinder brauchen nur aus ihren Klassenräumen im Gebäude claras kerni 2 in die Betreuung zu wechseln. Das Gebäude gehört zur Clara-Grunwald-Schule. Im zweiten Stock findet der Unterricht für 4 Klassen statt.

Mittagessen mit Demo-Menüs

Die ersten Kinder erscheinen ab 11.30 Uhr im Gebäude und dem Stockwerk Clara 2, meist in kleinen Gruppen. In Intervallen von etwa 10 Minuten trudeln dann alle Kinder bis 13 Uhr ein. Denn das Unterrichtsende unterscheidet sich in der Schule von Klasse zu Klasse.

Zuerst nimmt jedes Kind das Kärtchen mit seinem Foto und heftet es an die Magnetwand. Dort ist nun ersichtlich, in welchem Raum sich das Kind aufhält. Ab 12 Uhr reihen sich die Kinder vor der Essensausgabe in der Mensa auf. Jeden Mittag haben sie die Wahl zwischen zwei Gerichten. Frau Sieg hat bis dahin alles vorbereitet, sogar Demo-Menüs, damit die Kinder genau sehen, was es gibt. Der Caterer des Mittagessens ist übrigens Regio und Bio zertifiziert.

Betreute Hausaufgaben

Die Hausaufgabenbetreuung findet in der Zeit zwischen 14 und 15 Uhr statt. Die Erzieherinnen oder Erzieher unterstützen die Kinder nur soweit, bis sie die jeweilige Aufgabe verstanden haben und wissen, was sie tun sollen. Die Aufgaben machen die Kinder selbstständig.

Nach den Hausaufgaben steht es den Kindern frei in welchen Raum sie gehen oder ob sie den Hof vorziehen.

Sport – Spiel – Spannng

Im Hof warten Kletter- und Spielgeräte auf die Kinder. Hier toben sie gern in der frischen Luft herum, spielen Fußball oder machen gemeinsam Bewegungsspiele. Aus einem Holzschuppen nehmen sie sich Bälle, Sprungseile oder Sachen für den Sandkasten. Das Motto „Sport – Spiel – Spannung“ trifft wohl am ehesten, was hier auf dem Hof abläuft. Die Kinder sind völlig frei, mit wem sie etwas unternehmen und was sie tun wollen.

Wer die Kinder von der Aussicht im 4. Stock beobachtet, sieht, wie viel Bewegung in der Kinderschar herrscht. Es ist sehr schön zu sehen, welchen Bewegungsdrang die Kinder hier ausleben. Niemand braucht sie zu animieren.

Aktivität unter Anleitung in der Sporthalle

Was für ein Unterschied zu einem Pausenhof, auf dem sich Erwachsene versammeln. Sie stehen in kleinen Gruppen, reden, haben ihr Handy am Ohr. Bewegung Null. Kinder überlegen nicht, bevor sie sich bewegen. Sie laufen, springen einfach drauf los.

An ausgewählten Nachmittagen der Woche gehen die Kinder in die Sporthalle der Schule. Dort gibt es Tanz- oder Akrobatikkurse, stehen die Geräte der Schule für Sport und Spiel zu Verfügung.

Spielen, entspannen, lesen

Raum für freies Spiel gibt es im Basislager. In der Bauecke oder bei Spielen am Tisch, als Freispiel oder gemeinsam mit anderen Kindern verwirklichen sie hier spontane Einfälle oder fokussieren ihre Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Tätigkeit.

Zwischendurch ziehen sich Kinder in den Chill-Raum zurück, wo sie in großen, bunten Kissen Ruhe und Entspannung finden oder ein Buch in die Hand nehmen.

Sobald ein Kind einen Raum verlässt, geht es zur Magnetwand und wechselt sein Kärtchen zum Abschnitt des neuen Raumes, in den es nun gehen möchte. So ist stets ersichtlich, in welchem Raum sich welches Kind gerade aufhält.

Kreativität im Mittelpunkt

Der Traum-Raum regt zu Rollenspielen an, die Kinder verkleiden sich, rücken Möbel zum Bühnenbild zurecht oder gestalten das Ambiente für ihre Rollenspiele.

Im Atelier warten die unterschiedlichsten Materialien darauf, von den Kindern in kleine Kunstwerke verwandelt zu werden. Stets haben die Kinder freien Zugang zu dem Material. Sie regen sich dabei gegenseitig an. Die Förderung der Kreativität steht hier im Mittelpunkt.

Besondere Projekte

Jeden Mittwoche Nachmittag gibt es ein besonderes Highlight. Stefano öffnet die Holzwerkstatt im Keller. Hier lernen die Kinder den Umgang mit Schnitz- und Holzwerkzeugen, töpfern oder konstruieren und bauen erste Werkstücke, wobei sie ihre eigenen Vorstellungen einbringen.

Oft bieten sich den Kindern besondere Kurse oder Projekte. In der Mensa, wo die Kinder zu Mittag essen, vergnügen sich Kinder bei eigenen Back- und Kochkünsten. Sie kommen dann ganz stolz nach Hause mit selbst gebackenen Keksen oder kleinen Kuchen.

Am Freitagnachmittag geht es zum Abenteuerspielplatz oder in den Wald. Dieser Outdoor-Tag ist bei den Kindern besonders beliebt. Dabei stehen den Kindern manchmal sogar zwei Ausflugsziele zur Wahl. Geboten werden in Abständen besondere Ausflüge wie etwa ins Planetarium.